Wolfram Purbach
Liste 6 – Platz 9
Mechaniker, Elektrotechniker, Netzplaner
Über mich
Jahrgang 1962
Familie mit zwei erwachsenen Kindern
Engagement/Ehrenamt
Vorsitzender Obst- und Gartenbauverein Postbauer und u.a. Sprecher
Studentenwohnheim Bodelschwingh-Haus in Nbg.
Dafür setze ich mich ein
Eigenversorgung bei Energie anstreben, um ökonomische und politische
Unabhängigkeit auch auf Gemeindeebene zu erreichen, sowie die dadurch
erzielbaren ökologischen Vorteile für uns nutzbar machen.
Eigenverantwortung zulassen und auch fordern.
Die Talente eines jeden fördern.
Plädoyer für Engagement der Gemeinde Postbauer-Heng für erneuerbare Energien (PV und Wind)
Die Welt um uns herum ist im Wandel. Welche Auswirkungen hat dies für uns persönlich, aber auch auf uns als Gemeinschaft und letztendlich auch als Gemeinde Postbauer-Heng? Alte Gewissheiten stehen auf dem Prüfstand. Sicherheit, Klima, Versorgung mit Energie, mit Nahrung, mit Wasser, medizinische Versorgung und Pflegeversorgung. Auf allen Gebieten stehen uns herausfordernde Veränderungen ins Haus. Gleichzeitig bieten diese Veränderungen uns die Gelegenheit und Chance, auf den verschiedenen Gebieten selbst gestaltend einzuwirken. Ein großes Thema ist die Energieversorgung: Um eine kostengünstige und weltpolitisch unabhängige Energieversorgung zu erreichen, sind der Ausbau der regenerativen Energieerzeugung( PV & Wind) und der Energiespeicherung das Mittel der Wahl. Hier hat uns die Forschung (auch aus Deutschland) und Produktionsentwicklung der Solar- und Speicherhersteller Werkzeuge an die Hand gegeben, kosteneffizient, umweltverträglich und eigenverantwortlich unsere Versorgung sicherzustellen. Durch die technische Weiterentwicklung gibt es mittlerweile keine günstigere Methode, Energie zu erzeugen, als durch Photovoltaik- und Windanlagen. Um auf diesem Weg eine ökologische und ökonomische Unabhängigkeit zu erreichen, muss dieser Pfad verstärkt beschritten werden. Auch Gemeinden müssen mit ihren kommunalen Versorgern hier aktiv und gestalterisch wirken.
Um auf diesem Weg eine ökologische und ökonomische Unabhängigkeit zu erreichen, muss dieser Pfad verstärkt beschritten werden. Auch Gemeinden müssen mit ihren kommunalen Versorgern hier aktiv und gestalterisch Wirken. Schaffen wir es, unseren Energiebedarf bei Mobilität und beim Heizen zu elektrifizieren, ist der Hebel beim Reduzieren unseres Primärenergieverbrauchs noch größer. Forschungsberichte schreiben hier von Einsparungen von bis zu 60 % unserer jetzigen importierten Primärenergie. Durch die Dezentralisierung und „Demokratisierung“ der Stromerzeugung und Speicherung stärken wir unsere Wirtschaftskraft, unsere politische Unabhängigkeit und unsere Versorgungssicherheit. Statt wie bisher viel Geld für importiertes Öl, Kohle und Gas aufzuwenden, bleibt bei eigener Energieproduktion die Wertschöpfung im eigenen Land. Fast von alleine und ganz nebenbei profitiert unsere Natur von der Abkehr von der Nutzung der fossilen Energieträger Böden, auf denen PV-Anlagen errichtet werden, haben die Chance, sich zu erholen, und bieten Biotope für die verschiedensten Tierarten. Verschiedenste Forschungsberichte, unter anderem auch von einem Fraunhofer-Institut, zeigen auf, dass sich die Biodiversität in den Böden unter den PV-Anlagen im Vergleich zu vorher steigert.
Grund: Durch die Verschattung wird dem Boden vor allem im Sommer weniger Wasser entzogen und bleibt somit feuchter. Obendrein werden die Böden nicht mehr gedüngt. Auch Ornithologen sehen in ihren Vergleichsstudien große Vorteile für bestimmte Vogelarten (z. B. Feldlerche und diverse Bodenbrüter), die sonst in unserer aufgeräumten Landschaft zu kurz kommen. PV- und Wind-Erzeugung ergänzen sich hervorragend. Im Winter, wenn die Sonne nachlässt, weht der Wind stärker. Wird dies noch kombiniert mit Batterie, ergibt dies eine solide Grundlage, um soweit wie möglich unabhängig bei der Energieerzeugung zu werden.